San Francesco d'Assisi, Turin, Barockkirche im Zentrum von Turin, Italien
San Francesco d'Assisi ist eine barocke Kirche im Zentrum von Turin, die mit marmornen Altären und aufwendigen Verzierungen ausgestattet ist. Ein großes ovales Fenster über dem Eingangsportal und Dachzinnen prägen das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes.
Die Kirche geht auf eine ursprüngliche Struktur aus dem 13. Jahrhundert zurück, die um 1608 einer grundlegenden Umgestaltung unterzogen wurde. Das heutige Gebäude wurde 1761 nach Entwürfen von Bernardo Antonio Vittone und Mario Ludovico Quarini fertiggestellt.
Die Sakristei erinnert an die Begegnung zwischen Don Bosco und Bartolomeo Garelli, einem jungen Maurer, die die Überlieferung auf 1841 datiert und die als Beginn des salesianischen Oratoriums gilt. Die 1637 erbaute Kapelle Sant'Anna bewahrt spätbarocken Stuck und ein Altarbild mit Madonna, Kind und der heiligen Anna, das Federico Zuccari zugeschrieben wird.
Die Kirche liegt an der Via San Francesco d'Assisi, im Abschnitt zwischen Via Garibaldi und Via Monte di Pietà, wenige Schritte von den zentralen Plätzen Turins entfernt. Die Kirche San Rocco steht in derselben Straße, beide lassen sich zusammen besichtigen. Der Eingang liegt an der Straße, unter der Fassade von 1761 mit ihrem ovalen Fenster.
In der Sakristei wird die Begegnung zwischen Don Bosco und Bartolomeo Garelli wachgehalten, einem jungen Maurer, den er dort 1841 traf; sie gilt als Beginn seines Wirkens für arme Jugendliche. Bei den Bombardements vom 13. Juli 1943 erlitt die Kirche zudem leichte Schäden.
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