Catacomb of San Pancrazio, Frühchristliche Katakomben nahe der Via Aurelia, Rom, Italien.
Die Katakombe des San Pancrazio liegt unter der Basilika San Pancrazio an der Piazza San Pancrazio im römischen Viertel Gianicolense. Ihre Gänge sind größtenteils zerstört, weshalb der Besuch sehr kurz ausfällt. Die unterirdische Begräbnisstätte gliedert sich in drei Bereiche: unter dem linken Querschiff der Basilika, unter dem davorliegenden Platz und unter dem Konvent. Im zweiten Bereich befinden sich die Cubicula des Botrys, des heiligen Felix und der heiligen Sophia.
Der Ort wurde nach der Bestattung eines 14-jährigen Märtyrers im Jahr 304 bekannt, der sein Vertrauen in den Glauben bewahrte. Die Katakombe entwickelte sich daraufhin zu einem wichtigen Ort für die frühe christliche Gemeinde in Rom.
Die Wände zeigen frühe christliche Symbole und Namen von Bestatteten, die zeigen, wie die ersten Christen ihre Gläubigen ehrten. Diese Inschriften geben Einblick in Glaubensvorstellungen und Traditionen aus den ersten Jahrhunderten.
Der Eintritt erfolgt durch geführte Touren, die Besucher durch die unterirdischen Gänge führen. Die Wege sind eng und dunkel, daher sollten bequeme Schuhe getragen werden und man sollte das Schritttempo beachten.
Die Katakombe heißt auch „der Ottavilla“, nach der Matrone, die Pancras bestattete, doch ihren Namen trägt sie nicht von ihr: Er kommt vom Märtyrer. Ottavilla fand seinen Leib und sein Haupt am 12. Mai 304 an der Via Aurelia und hüllte sie in kostbares Leinen. Im Cubiculum des Botrys nennt sich der Verstorbene auf seiner Grabplatte christianós, ein im christlichen Gräberbereich seltenes Wort.
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