Santa Maria in Grottapinta, Barockkirche im Stadtteil Parione, Rom, Italien.
Santa Maria in Grottapinta ist eine Barockkirche, die auf den Grundlagen des Theaters des Pompeius errichtet wurde und eine Fassade aus dem 19. Jahrhundert mit ionischen Kapitellen und einem kleinen Glockenturm aufweist. Das Gebäude befindet sich in der historischen Innenstadt von Rom und wird heute als Ausstellungs- und Konferenzzentrum genutzt.
Die Kirche erhielt im Jahr 1186 durch ein päpstliches Breve von Papst Urban III. die Zugehörigkeit zur Basilika San Lorenzo. Diese kirchliche Verbindung war für die Identität und das Ansehen des Ortes über Generationen hinweg bedeutsam.
Im Inneren befinden sich drei Altäre mit bemerkenswerten Kunstwerken, darunter ein Kruzifix von Giovanni Antonio Valtellina und eine Darstellung des heiligen Johannes des Täufers von Francesco Alessandrini. Diese Kunstgegenstände zeigen die religiöse Verehrung und künstlerischen Vorlieben der Gemeinde über die Jahrhunderte hinweg.
Die Kirche liegt an der Via di Grotta Pinta im Herzen Roms und ist im historischen Zentrum leicht zu erreichen. Als Ausstellungs- und Konferenzzentrum bietet sie Zugang für Besucher, die die Kunstwerke im Inneren erkunden möchten.
Der Name Grottapinta stammt möglicherweise von bemalten Dekorationen oder vom römischen Brauch ab, antike Ruinen als Grotten zu bezeichnen. Diese sprachliche Herkunft verbindet das Bauwerk direkt mit den archäologischen Schichten unter dem heutigen Rom.
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