Santa Maria della Quercia, Katholische Kirche nahe dem Palazzo Farnese im Regola-Viertel, Rom, Italien
Santa Maria della Quercia ist eine Rococo-Kirche im Regola-Viertel Roms mit einer Grundform eines griechischen Kreuzes und einer zentralen Kuppel. Das Innere ziert Gemälde von Sebastiano Conca, Pietro Barbieri und Filippo Evangelista, die das Raumangebot enorm bereichern.
Ursprünglich war hier die Kirche San Niccolò de Curte untergebracht, bis Papst Julius II. 1507 die Umbenennung zu Santa Maria della Quercia gestattete. Diese Veränderung markiert einen wichtigen Wendepunkt in der Nutzung und Bedeutung des Ortes.
Die Kirche steht seit 1532 unter der Kontrolle der Metzgerzunft, die sie von Papst Clemens VII. erhielt und bis heute verwaltet. Diese Verbindung zur handwerklichen Zunft prägt die Identität des Ortes bis in die Gegenwart.
Die Kirche befindet sich auf der Piazza della Quercia, nur einen Block südöstlich vom Palazzo Farnese in Roms zentralem Gebiet. Von dort aus sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt zu Fuß leicht erreichbar.
Ein Eichbaum wächst vor der Kirche und verkörpert sowohl den Namen della Quercia als auch die Wappenfigur von Papst Julius II. Dieses lebende Symbol verbindet die architektonische Geschichte mit der Natur auf unerwartete Weise.
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