Palazzo Fusconi-Pighini, Renaissancepalast am Piazza Farnese, Rom, Italien.
Der Palazzo Fusconi-Pighini ist ein Renaissancepalast am Rand der Piazza Farnese im Stadtviertel Regola in Rom. Die Steinfassade zeigt regelmäßig angeordnete Fenster über mehrere Stockwerke und das Gebäude wird heute als diplomatische Residenz genutzt.
Der Palast wurde 1524 unter der Leitung des Architekten Baldassare Peruzzi erbaut, in einer Zeit, in der die Stadt Rom nach den Verheerungen des frühen 16. Jahrhunderts umgestaltet wurde. Im Jahr 1705 wurde eine Prunktreppe hinzugefügt, die den ursprünglichen Grundriss des Gebäudes wesentlich veränderte.
Der Palazzo steht an der Piazza Farnese, einem der bekanntesten Plätze Roms, wo sich noch heute Cafés und Marktszenen des Alltags abspielen. Die Fassade des Palastes ist vom Platz aus gut sichtbar und gibt dem Ensemble eine unverkennbare Schwere aus Stein.
Das Gebäude ist vom Platz aus gut zu sehen, da es direkt an der Piazza Farnese liegt, und lässt sich am besten bei einem Spaziergang über den Platz betrachten. Da es sich um eine diplomatische Residenz handelt, ist der Zugang zum Inneren nicht möglich, aber die Außenfassade ist jederzeit frei einsehbar.
Der Palast beherbergte einst eine der umfangreichsten Sammlungen antiker römischer Statuen in Privatbesitz, die später veräußert wurden und sich heute in Museen auf der ganzen Welt befinden. Dieser Verlust ist heute von außen nicht erkennbar, was den schlichten Charakter der Fassade in einem anderen Licht erscheinen lässt.
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