Santa Marta, Barockkirche in Pisa, Italien.
Die Kirche Santa Marta ist ein barockes Gotteshaus in Pisa mit einer gelben Fassade, die durch kräftige Pilaster und verzierte Kapitelle geprägt wird. Der Innenraum beherbergt eine Orgel und ein Chorgestühl, wobei die strukturelle Aufteilung den typischen Aufbau einer kleineren Pfarrkirche zeigt.
Der Bau begann 1760 unter den Architekten Mattia Tarocchi und Andrea Vaccà und wurde 1767 nach barocken Prinzipien vollendet. Diese Entstehungszeit fiel in eine Phase der städtischen Entwicklung, als Pisa verschiedene religiöse Gebäude erweiterte.
Die Kirche zeigt in ihrem Inneren handwerkliche Fertigkeit, die man beim Betreten sofort bemerkt. Das Orgel- und Chorwerk stammen von lokalen Meistern und prägen das Erscheinungsbild des Raumes.
Das Gebäude liegt im Stadtteil San Francesco an der gleichnamigen Straße und kann über die Via Garibaldi oder die Fortezza-Brücke erreicht werden. Der Zugang ist von mehreren Seiten möglich, was die Navigation im Viertel vereinfacht.
Ein Kreuzigungsgemälde mit Darstellungen der Leidensgeschichte aus der Pisaner Schule des 13. Jahrhunderts wird hier bewahrt und zeigt die lange künstlerische Verbindung der Stadt. Dieses Werk verbindet den Innenraum mit der früheren religiösen Kunsttradition Pisas.
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