Santa Maria Assunta, Basilika minor und Konkathedrale in Gravina in Puglia, Italien
Die Kathedrale von Gravina ist eine romanische Kirche mit drei Schiffen, die durch Säulen mit kunstvollen Kapitellen getrennt sind und von einem großen Rosettenfenster an der Fassade gekrönt werden. Das Innere bewahrt verschiedene künstlerische Werke auf, darunter einen steinernen Altaraufsatz, holzgeschnitzte Kruzifixe und einen großen Orgel mit mehr als tausend Pfeifen.
Das Gebäude wurde im späten 11. Jahrhundert von den Normannen erbaut und prägt seitdem das Stadtbild. Nach einem Brand und Erdbeben wurde es zwischen 1447 und 1456 grundlegend umgebaut, wobei es sein heutiges Aussehen erhielt.
Der Name des Gebäudes verweist auf seinen Platz im religiösen Leben der Stadt. In den Innenmauern sieht man überall farbige Marmorelemente und kunstvoll geschnitzte Details, die zeigen, wie Gläubige diesen Ort über Jahrhunderte hinweg mit ihren besten Materialien ausgestattet haben.
Die Kathedrale liegt auf der Piazza Benedetto XIII Papa im Zentrum der Stadt und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Der Innenraum ist normalerweise während der Öffnungszeiten zugänglich, und es lohnt sich, die Kunstwerke genauer zu betrachten, die an verschiedenen Stellen verteilt sind.
Das Gebäude bewahrt byzantinische Fresken, darunter die Madonna del Piede an der Nordwand, die Besucher oft übersehen. Diese mittelalterlichen Malereien zeigen religiöse Szenen aus einer Zeit vor den großen Umbauten und geben einen seltenen Einblick in die ursprüngliche Ausstattung.
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