Gravina in Puglia, Mittelalterliche Kommune in Apulien, Italien
Gravina in Puglia ist eine Gemeinde in der Metropolitanstadt Bari, die sich über hügeliges Gelände mit Tälern erstreckt und aus Steinbauten mit engen Gassen besteht. Die Gebäude gruppieren sich entlang der natürlichen Geländeformen und bilden ein dichtes Netz aus Treppen und kleinen Plätzen.
Die Ansiedlung entwickelte sich aus der römischen Ortschaft Silvium, die an der Via Appia zwischen Rom und der Hafenstadt Brundisium lag. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Herrscher, doch die strategische Lage entlang der antiken Handelsroute blieb ein Schlüsselelement.
Die Georgskirche gibt der Messe ihren Namen, die seit dem späten Mittelalter Händler und Landwirte aus der ganzen Region zusammenbringt. Besucher können heute noch sehen, wie sich das religiöse Erbe mit den Markttraditionen verbindet und die Straßen während des Festes mit Ständen füllt.
Der Ort liegt innerhalb der Metropolitanstadt Bari und verbindet sich über Regionalstraßen mit den Nachbargemeinden. Reisende können die Altstadt zu Fuß erkunden, sollten jedoch auf steile Abschnitte und unebenes Pflaster vorbereitet sein.
Die tiefen Schluchten im Gelände entstanden durch Wassererosion über Jahrtausende und bilden natürliche Höhlen. Einwohner nutzten diese Hohlräume jahrhundertelang als Wohnraum und Lagerplätze und manche sind noch heute erkennbar.
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