Forte Pramand, Militärfestung in Salbertrand, Italien
Forte Pramand steht auf dem Gipfel des Monte Pramand über Pont Ventoux in der Gemeinde Salbertrand. Es ist ein rechteckiger Betonbau mit zwei Geschossen, das obere etwas kleiner als das untere, auf der geschützten Seite von einer Galerie mit technischen Räumen, Magazinen, Generatorraum und Kraftstoffreserve umgeben. Im Erdgeschoss lagen Küchen, Lebensmittellager und drei Mannschaftsräume; das Obergeschoss hat einen Gang mit vier Geschützständen und Schächten für 149/35-A.-Kanone, jede unter einer über 15 cm dicken Stahlkuppel, die auf Kugeln drehbar war.
Forte Pramand ging 1905 in Betrieb und war das letzte im Becken von Bardonecchia errichtete Fort; erreichbar war es über die Militärstraße Fenil-Pramand-Föens-Jafferau. Seine vier Geschütze 149/35 A. blieben im Ersten Weltkrieg in ihren Kuppellöchern auf dem Dach, statt an die Ostfront abgegeben zu werden. Nach der italienischen Niederlage 1945, weniger als 20 km von der französischen Grenze entfernt, wurde es entwaffnet und nach Artikel 47 des Friedensvertrags teilweise gesprengt.
Forte Pramand war das letzte im Becken von Bardonecchia errichtete Fort und ging 1905 in Betrieb. Seine vier Geschütze 149/35 A. standen in Schächten auf dem Dach, geschützt von über 15 cm dicken Stahlkuppeln auf Kugeln, die eine Drehung um 360° erlaubten. Anders als bei den Nachbarforts wurden die Geschütze im Ersten Weltkrieg nicht abtransportiert. Ein etwa 150 m langer unterirdischer Gang mit Schiene verband das Fort mit dem Pulvermagazin.
Der Zugang erfolgt über Gebirgswege, die von lokalen Informationszentren gekennzeichnet sind und für Wanderer mit guter Ausstattung begehbar sind. Die Wege können je nach Jahreszeit unterschiedliche Bedingungen aufweisen, daher ist eine Vorbereitung sinnvoll.
Ein rund 150 Meter langer unterirdischer Gang mit einer Schiene verband das Fort mit seinem weiter hinten und tiefer am Berg gelegenen Pulvermagazin, damit die Geschosse schnell zu den Laderäumen am Ende des Tunnels gelangten. Das Magazin umfasste drei unterirdische Räume für Ballistit und Schwarzpulver.
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