Punta Sommeiller, Berggipfel in den Cottischen Alpen, Italien
Pointe Sommeiller ist ein Berggipfel in den Cottischen Alpen mit einer Höhe von 3.333 Metern, der zwischen dem Piemont und Savoyen liegt. Das Gebirgsland zeichnet sich durch steile Felswände und Gletscher aus, die das alpine Terrain prägen.
Die Erhebung wurde nach Germain Sommeiller benannt, dem Ingenieur, der den Bau des Gotthardtunnels leitete und Italien mit Frankreich verband. Diese Benennung würdigt seine bedeutende Rolle beim Durchbruch der Alpen für Eisenbahnverbindungen.
Der Gipfel markiert die Grenze zwischen drei Gemeinden: Bardonecchia und Exilles in Italien sowie Bramans in Frankreich. Diese Lage an der Grenze zeigt die alpine Geschichte der Region, wo Menschen über Generationen hinweg täglich mit dieser Trennlinie lebten.
Der Gipfel ist über den Südgrat vom Passo Settentrionale dei Fourneaux erreichbar, einem Pass auf 3.159 Metern, wobei vier Berghütten als Stützpunkte dienen. Wanderer sollten bergsteigerische Erfahrung und gutes Wetter einplanen.
Der Berg beherbergte bis 1980 ein Gletscher-Skigebiet, das wegen des Gletscherrückgangs und Straßenunterhaltsproblemen geschlossen wurde. Die verlassenen Anlagen sind heute noch sichtbar und erzählen von der vergangenen Nutzung des Hochgebirges.
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