Pointe Droset, Berggipfel in Savoyen, Frankreich
Der Pointe Droset ist ein Gipfel in den Cottischen Alpen auf 2.917 Metern Höhe mit steilen Abhängen und felsigen Flächen. Das Bergmassiv zeichnet sich durch raue Felsformationen und exponierte Kanten aus, die das Gelände technisch anspruchsvoll machen.
Der Gipfel liegt heute vollständig auf französischem Gebiet, auf der Wasserscheide zwischen Dora Riparia und Arc. Das Gebiet war italienisch, bis es 1947 mit dem Pariser Friedensvertrag an Frankreich abgetreten wurde. 1889 errichtete das italienische Regio Esercito südöstlich des Gipfels eine zweistöckige Verteidigungskaserne für rund 200 Soldaten; zwischen 1932 und 1940 wurde die Zone mit Höhlenwerken des Vallo Alpino weiter befestigt.
Der italienische Name Monte Malamot wird neben dem französischen Pointe Droset weiter verwendet, eine Erinnerung an den Übergang des Gipfels von Italien an Frankreich durch den Pariser Vertrag von 1947. Italienische Militärkarten und Akten des Vallo Alpino bewahren den alten Namen.
Der Normalweg folgt der langen Militärstraße, die von der Staumauer des Mont-Cenis bis zum Gipfel führt; sie ist auch mit dem Mountainbike befahrbar, wegen der großen Höhendifferenz aber sehr anspruchsvoll. Pfadspuren führen über den Schutthang im Südosten vom Lac Blanc hinauf, und der Westgrat vom Col du Petit Mont-Cenis bietet keine nennenswerten Schwierigkeiten.
Der Berg liegt heute ganz auf französischem Gebiet, doch sein italienischer Name Monte Malamot steht weiterhin auf italienischen Karten, während die französische Kartografie Pointe Droset verwendet. Der Gipfel liegt auf der Wasserscheide zwischen Dora Riparia und Arc und ging mit dem Pariser Vertrag von 1947 von Italien an Frankreich.
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