Forte Roncia, Militärische Befestigung in Val-Cenis, Frankreich
Forte Roncia ist eine befestigte Militäranlage, die sich auf etwa 2300 Metern Höhe in den französischen Alpen befindet und aus dicken Steinmauern mit unterirdischen Kasematten besteht. Die Anlage wurde mit zentralem Hof gebaut, um Artillerie zu stationieren und gegen Angriffe von außen geschützt zu sein.
Die Festung wurde von Italien zwischen 1877 und 1880 erbaut, um den östlichen Grenzgebiet zu schützen, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg an Frankreich übertragen wurde. Mit dem Vertrag von Paris 1947 wechselte sie offiziell die Kontrolle und wurde zu einer französischen Militäranlage.
Der Ort trägt den Namen Roncia nach einem nahegelegenen Pass und ist eng mit der italienischen Militärgeschichte verbunden, die sich in seiner massiven Bauweise widerspiegelt. Besucher sehen heute noch die Spuren dieser Vergangenheit in den steinernen Strukturen und der Art, wie die Anlage in die Berglandschaft eingebettet ist.
Die Fortifikation liegt an einem steilen, hochgelegenen Ort und ist zu Fuß über Bergpfade erreichbar, die Kondition und geeignetes Schuhwerk erfordern. Lokale Fremdenverkehrsämter bieten Informationen über die beste Jahreszeit zum Besuchen und aktuelle Zugänglichkeit, besonders wichtig in den Wintermonaten.
Die Anlage beherbergt spezialisierte Artilleriestücke vom Typ Skoda 100/17, die seltene Beispiele österreichisch-ungarischer Waffentechnik darstellen. Wer genau hinschaut, erkennt Details in den Kasematten, die dem Maginot-Liniensystem ähneln, aber in den 1870ern entworfen wurden.
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