Forte Cassa
Forte Cassa ist eine Festung in Val-Cenis und stammt aus dem späten 19. Jahrhundert, als Italien die Hochalpenpässe entlang der Grenze zu Frankreich verstärkte. Die Anlage hat eine polygonale Form mit mehreren Geschützbatterien und unterirdischen Kammern, die strategisch positioniert sind, um die Ebenen unterhalb des Plateaus zu kontrollieren.
Forte Cassa wurde zwischen 1871 und 1910 als Teil der italienischen Verteidigungsstrategie zur Kontrolle des Mont-Cenis-Passes gebaut, nachdem Italien seine Einigung abgeschlossen hatte. Die Festung war Teil eines größeren Netzes von Befestigungen, das zusammen mit Batterien wie La Court und Paradiso die Grenzregion überwachte.
Der Zugang zur Festung erfolgt über Wanderwege auf dem Plateau, und Besucher sollten wissen, dass viele unterirdische Bereiche aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich sind. Geführte Touren oder das nahe gelegene Pyramide-Museum sind bessere Optionen, um die Geschichte und Struktur der Anlage zu verstehen.
Die Festung wurde so geplant, dass sie mit anderen Forts wie Fort Ronce koordiniert werden konnte, wobei jede Position eine bestimmte Schussbahn abdeckte. Diese Koordination der Verteidigungszonen zeigt ein durchdachtes militärisches Konzept, das heute noch in der Anordnung der Strukturen auf dem Plateau erkennbar ist.
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