Rocciamelone, Berggipfel in der Metropolitanstadt Turin, Italien
Rocciamelone ist ein Gebirgsgipfel in den Grajischen Alpen, der sich auf 3.538 Meter Seehöhe erhebt und die natürliche Grenze zwischen Italien und Frankreich bildet. Das Gelände bietet mehrere Schutzhütten auf verschiedenen Höhenlagen für Wanderer und Bergsteiger.
Die erste dokumentierte Besteigung eines Bergs in der Alpengeschichte wird dem Berg zugeschrieben, als Bonifacius Rotarius die Spitze am 1. September 1358 erreichte. Nach seiner Rückkehr aus Gefangenschaft unternahm er diese bahnbrechende Expedition in die Höhenlagen.
Auf dem Gipfel steht seit 1899 eine drei Meter hohe Marienstatue, die jedes Jahr am 5. August Pilger anzieht. Die Figur prägt das Aussehen des Bergs und macht ihn zu einem wichtigen Wallfahrtsort für Gläubige aus der Region.
Der Weg zum Gipfel ist anspruchsvoll und erfordert Erfahrung im Bergsteigen sowie gutes Wetter. Es ist ratsam, früh am Tag zu starten und die verfügbaren Schutzhütten zu nutzen, um die Belastung auf mehrere Tage zu verteilen.
Der Gletscher de Rochemelon erstreckt sich etwa einen Kilometer nördlich des Gipfels und markiert die Grenzlinie zwischen italienischem und französischem Gebiet. Dieses Eis ist ein sichtbares Zeichen der internationalen Teilung, die sich über die Berglandschaft zieht.
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