Croce Rossa, Berggipfel an der französisch-italienischen Grenze
Die Croce Rossa ist ein 3.566 Meter hoher Gipfel an der französisch-italienischen Grenze, am Talschluss des Viù-Tals über dem Arnas-Graben in den Lanzo-Tälern. Der obere Teil ist hellgrau und weiß, Schnee füllt die Rinnen und haftet an den Bändern, darunter liegen breite dunkelgraue bis fast schwarze Felswände. Der Gipfelgrat trägt mehrere gezackte Punkte: links ein höherer spitzer Gipfel, rechts daneben eine gerundete verschneite Schulter, dann ein niedrigerer, stärker zerklüfteter Grat nach rechts.
Die erste belegte Besteigung gelang 1857 A. Tonini. Der Gipfel erreicht 3.566 m auf dem Grenzgrat, der vom Rocciamelone nach Norden zu den Levanne zieht, über dem Talschluss des Viù-Tals und seinem Seitental Arnas. Heute steht auf dem Gipfel eine Madonnenstatue.
Auf dem Gipfel steht eine Madonnenstatue, die den Übergangsort zwischen französischen und italienischen Alpengebieten symbolisiert. Diese religiöse Darstellung prägt das Aussehen des Ortes und verbindet die Traditionen beider Länder miteinander.
Zwei Berghütten bieten Unterkunft für Bergsteiger: Refuge d'Avérole auf 2.210 Metern und Rifugio Luigi Cibrario auf 2.616 Metern. Diese Schutzhütten erleichtern mehrtägige Expeditionen und bieten Möglichkeiten zur Akklimatisierung vor dem Gipfelsturm.
Auf dem Gipfel steht eine Madonnenstatue, die bei klarem Wetter auf dem Grat zu sehen ist. Auf der italienischen Seite liegt am Fuß des Berges der Lago della Rossa, ein großer künstlicher Stausee in großer Höhe.
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