Signal du Petit Mont-Cenis, Berggipfel in Savoyen, Frankreich
Der Signal du Petit Mont-Cenis, auch Punta Clairy genannt, ist ein 3.162 m hoher Gipfel der Cottischen Alpen, der ganz auf französischem Gebiet in Savoyen liegt. Er erhebt sich zwischen dem Mont-Cenis-Pass und dem Col du Petit Mont-Cenis über dem Westufer des Mont-Cenis-Sees auf der Wasserscheide zwischen Arc und Dora Riparia. Der Gipfel ruht auf dem kristallinen Sockel von Ambin, überlagert von Glanzschiefern, mit Quarzit- und Gipsaufschlüssen an der Südostflanke zur Pointe de Bellecombe und Serpentinit an der Nordflanke.
Der Berg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Teil Frankreichs, nachdem der Pariser Vertrag von 1947 neue Grenzen zwischen Frankreich und Italien festlegte. Diese Grenzziehung folgte den Änderungen, die nach dem Krieg in der europäischen Geopolitik stattfanden.
Der Name des Gipfels stammt vom Signal, einem Beobachtungsposten, über dem Mont-Cenis-Pass; italienisch heißt er Punta Clairy. Im April 1945 kämpften hier französische Alpenjäger, Gebirgsinfanteristen und keine Jäger im Wortsinn, unter extremen Bedingungen gegen deutsche Gebirgstruppen; diese Gefechte gelten als Symbol der Befreiung der Alpen, gehörte doch dieser Teil der Maurienne zu den zuletzt befreiten Gebieten Frankreichs.
Die Wanderung zum Gipfel dauert etwa drei Stunden ab der Hütte und folgt markierten Wegen über alpines Gelände. Besucher sollten auf bergige Bedingungen und variable Wetterbedingungen in dieser Höhe vorbereitet sein.
Der Gipfel liegt auf der Wasserscheide zwischen der Dora Riparia, die zum Po entwässert, und dem Arc, der zur Rhone fließt. Seit 1862 markierte er die französisch-italienische Grenze, bis der Pariser Vertrag von 1947 die Linie verschob und den ganzen Gipfel französisch machte.
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