Santa Maria alla Sambuca, Einsiedelei-Ruinen aus dem 13. Jahrhundert in Collesalvetti, Italien
Santa Maria alla Sambuca ist eine Einsiedelei aus dem 13. Jahrhundert, die auf 175 Metern Höhe in einem Tal liegt, das vom Ugione-Bach geformt wird und von Bergen und Wäldern umgeben ist. Das Kirchengebäude zeigt noch immer die ursprünglichen Steinbautechniken mit einer charakteristischen halbrunden Apsis und einem einfachen Schiff.
Die Einsiedelei geht auf das 13. Jahrhundert zuruck und wurde im 14. Jahrhundert der Jesuati-Ordnung unterstellt, die sie bis zur Auflosung des Ordens 1668 kontrollierte. Nach dieser Zeit verlor der Ort seine religiose Funktion und verfiel allmahlich.
Die Kirche enthält Freskenreste aus dem 14. Jahrhundert in ihrem einzigen Kirchenschiff mit einer halbrunden Apsis mittelalterlicher Architektur.
Der Ort liegt in einem Waldgebiet, das zu Fuss erkundet werden kann, wobei festes Schuhwerk wegen des unebenen Gelandes empfohlen wird. Die einzigen zuganglichen Ruinen sind die teilweise restaurierte Kirche und die ursprungliche Steinstruktur, wahrend andere Bereiche schwer erreichbar sind.
In der Nahe der Sambuca wurde 2010 ein versteineter Wald entdeckt, der etwa zehn Millionen Jahre alt ist und der Statte geologische Bedeutung verleiht. Diese Fund verbindet die spirituelle Geschichte des Eremo mit einer uralten Naturgeschichte der Region.
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