Europa, Wohnviertel im Süden Roms, Italien
Der Stadtteil Europa ist eine Wohnzone im südlichen Rom mit weißen Marmor-Gebäuden, breiten Straßen und Grünflächen rund um einen künstlichen See. Das Gelände zeigt eine planmäßige Struktur mit Plätzen und Monumenten, die zusammen ein großes architektonisches Ensemble bilden.
Der Stadtteil wurde 1935 als Gelände für die geplante Weltausstellung 1942 gegründet, doch der Zweite Weltkrieg unterbrach die Arbeiten und veränderte die Entwicklung. Nach dem Krieg wurde die Konstruktion wieder aufgenommen und der Ort als Verwaltungs- und Geschäftsgebiet weitergebaut.
Der Palazzo della Civiltà Italiana prägt das Aussehen des Viertels mit seiner markanten rationalistischen Architektur und weißen Marmorfassade. Dieses Gebäude ist zum visuellen Wahrzeichen des Viertels geworden und prägt den Eindruck, den Besucher von diesem Ort gewinnen.
Das Viertel ist mit der U-Bahn-Linie B über die Stationen EUR Fermi und EUR Palasport sowie durch zahlreiche Buslinien und die Straße Cristoforo Colombo gut zu erreichen. Besucher finden in der breiten, organisierten Straßenstruktur gute Orientierungsmöglichkeiten und ausreichend Platz zum Gehen.
Der Stadtteil beherbergt zahlreiche Ministerien und Unternehmenshauptquartiere sowie das große Kongresszentrum La Nuvola, entworfen vom Architekten Massimiliano Fuksas. Dieses moderne Zentrum zeigt, wie der Ort nach dem Krieg zu einem wichtigen Verwaltungs- und Konferenzort wurde.
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