Museo Nazionale d’Arte Orientale, Nationalmuseum und Kunstinstitution im Esquilino-Viertel, Rom, Italien.
Das Nationale Museum für Orientalische Kunst ist ein staatliches Archäologie- und Kunstmuseum in Rom, das Objekte aus Asien zeigt, vom Nahen Osten bis nach Japan. Die Sammlung umfasst buddhistische Skulpturen, Keramik, Textilien und Metallobjekte, die heute im Pigorini-Museum im Stadtteil EUR aufbewahrt werden.
Das Museum wurde 1957 gegründet und 1958 im Palazzetto di Venezia in Rom eröffnet, um Funde aus archäologischen Expeditionen nach Pakistan und Afghanistan zu bewahren. Im Jahr 2017 wurde die gesamte Sammlung in das Pigorini-Nationalmuseum für Vorgeschichte und Ethnographie verlegt.
Die Sammlung umfasst buddhistische und hinduistische Skulpturen sowie Alltagsgegenstände aus verschiedenen Teilen Asiens, die heute im Pigorini-Museum in Rom zu sehen sind. Besonders auffällig sind die Objekte aus Pakistan und Afghanistan, die aus archäologischen Ausgrabungen stammen und religiöse wie häusliche Motive zeigen.
Die Sammlung ist nicht mehr am ursprünglichen Standort im Viertel Esquilino zu sehen, sondern im Pigorini-Museum im Stadtteil EUR zugänglich. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Objekte dort aktuell ausgestellt sind.
Ein großer Teil der Sammlung wurde von Giuseppe Tucci zusammengetragen, der zwischen 1928 und 1948 Nepal, Tibet und Ladakh bereiste. Seine Expeditionen fanden zu einer Zeit statt, als diese Regionen für Außenstehende kaum zugänglich waren, was die mitgebrachten Objekte zu seltenen Zeugnissen dieser Epoche macht.
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