Gratosoglio, Wohnbezirk im Süden von Mailand, Italien
Gratosoglio ist ein Wohnviertel im Süden Milands entlang der Via dei Missaglia mit zahlreichen hochaufragenden Wohnblöcken, die in den 1960er Jahren errichtet wurden. Die Gebäude bestehen aus vorgefertigten Elementen und prägen das Bild dieses Stadtteils bis heute mit ihrer funktionalen Architektur.
Das Gebiet war ursprünglich Sitz eines Benediktinerklosters, das zwischen 1107 und 1130 gegründet wurde. Nach Jahrhunderten wurde das Land im 20. Jahrhundert als Wohnfläche neu genutzt, wodurch die klösterliche Vergangenheit in der modernen Stadtentwicklung völlig überlagert wurde.
Der Name des Viertels stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf eine Benediktinerabtei, die hier einst stand. Das Erbe dieser religiösen Vergangenheit prägt bis heute das Verständnis der Bewohner für ihren Stadtteil.
Das Viertel ist mit Straßenbahnen mit dem Zentrum Milands verbunden, was die Anreise einfach macht. Besucher sollten wissen, dass die Gegend hauptsächlich aus Wohnblöcken besteht und daher eher für diejenigen interessant ist, die das Alltagsleben eines großstädtischen Wohnviertels kennenlernen möchten.
Der Fluss Lambro fließt durch dieses südlichste Viertel Milands und bildet die natürliche Grenze zu der angrenzenden Gemeinde. Dieser Wasserlauf prägt das Landschaftsbild und bietet einen grünen Gegenpol zu den Wohnblöcken.
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