Mirabello Racecourse, Pferderennbahn im Monza Park, Italien.
Der Mirabello-Rennplatz war eine Pferderennbahn im Monza-Park, zwischen der Villa Mirabello und der Villa Mirabellino gelegen. Er hatte zwei Rennbahnen von 1.800 und 2.200 Metern Länge sowie zwei hölzerne Tribünen mit je 1.500 Plätzen, die Paolo Vietti-Violi im Liberty-Stil entwarf. Die Tribünen und Ställe wurden nach einem Brand 1990 abgerissen.
Der Rennplatz wurde nach Entwürfen des Architekten Paolo Vietti-Violi 1923 fertiggestellt und 1924 offiziell eröffnet. Die Anlage prägte das italienische Reitsportleben für mehrere Jahrzehnte, bevor die Rennbetriebe 1976 eingestellt wurden.
In den 1920er und 1930er Jahren wurden die hier ausgetragenen Rennen, technisch schwächer als jene in Mailand, von Aristokratie und Großbürgertum als mondäner Zeitvertreib verfolgt. Zwischen den 1930er und 1940er Jahren war der Regisseur Luchino Visconti auf diesen Bahnen Amateurjockey sowie Trainer und Züchter. Die Anlage ist im Film Asso von 1981 zu sehen, während der Begegnung zwischen Asso (Adriano Celentano) und Enrichetta (Sylva Koscina).
Die Rennbahn lag zwischen Villa Mirabello und Villa Mirabellino im Park von Monza; die hölzernen Tribünen und Ställe wurden nach einem Brand 1990 abgerissen, sodass heute weder Bahn noch Sitzreihen zu begehen sind. Man erreicht die Stelle zu Fuß über die Parkwege; die Viale dei Carpini, einst die Achse zwischen den beiden Villen, wurde für die Sicht auf die Tribünen beseitigt und erst in den letzten Jahren wiederhergestellt.
Die Rennbahn erscheint im Film Asso von 1981, während der Begegnung zwischen Asso (Adriano Celentano) und Enrichetta (Sylva Koscina). Der viale dei Carpini, die historische Achse zwischen Villa Mirabello und Villa Mirabellino, blieb im ersten Entwurf verschont, wurde aber dennoch zerstört, weil er die Sicht von den Tribünen behinderte.
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