Villa Mirabellino, Neoklassizistische Villa im Parco di Monza, Italien
Villa Mirabellino ist ein neoklassizistisches Gebäude im Park von Monza mit einer U-förmigen Struktur, deren Mittelteil zwei Geschosse hat und von niedrigeren Seitenflügeln flankiert wird. Die Ostseite des Gebäudes wird durch dorische Säulen geprägt, die der gesamten Komposition Eleganz verleihen.
Kardinal Angelo Maria Durini ließ die Villa 1776 von Giulio Galliori errichten, um Gäste seines literarischen Kreises unterzubringen; als kleinere Dependance seiner gegenüberliegenden Villa Mirabello erhielt sie den Namen Mirabellino. 1805 enteignete die französische Regierung beide Durini-Anwesen für den Park der Villa Reale; Eugène de Beauharnais ließ das Innere erneuern, fügte einen Pavillon und Kinderspiele hinzu und schenkte sie seiner Frau Auguste von Bayern, die sie Villa Augusta nannte.
Der Name Mirabellino kennzeichnet die Villa als kleinere Dependance der gegenüberliegenden Villa Mirabello des Kardinals Angelo Maria Durini. Durini nutzte sie für Sommerabendessen und Gespräche mit Gästen seines literarischen Kreises. 1805 benannte Eugène de Beauharnais sie nach seiner Frau in Villa Augusta um, die dort häufig wohnte.
Die Villa steht nicht leer: Nach der Nutzung als Schule diente sie als Gewerkschaftszentrum, und vor dem Pronaos des Ehrenhofs wurde ein Bocciafeld angelegt. Zu erreichen ist sie zu Fuß durch den Parco di Monza, dessen Wege sie mit der Villa Mirabello und der Villa Reale verbinden. Ein grüner Metallzaun und ein steinerner Torpfeiler trennen sie vom Parkweg.
Die beiden Villen liegen einander am Hang gegenüber, und Giulio Galliori errichtete die neuere als Spiegelbild der älteren: Die U-förmigen Flügel weisen in entgegengesetzte Richtungen, nach dem Vorbild des Oberen und Unteren Belvedere in Wien. Die verbindende Hainbuchenallee besteht noch.
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