Villa Mirabello, Villa aus dem 17. Jahrhundert in Monza, Italien
Villa Mirabello ist eine Residenz aus dem 17. Jahrhundert in Monza mit U-förmigem Grundriss und zentralem Innenhof, der sich zur umgebenden Landschaft öffnet. Der Eingang wird von einem Portikus mit rosa Granitäulen gekennzeichnet, hinter dem sich die Räume mit ihren kunstvollen Ausmalungen erstrecken.
Die Familie Durini, reiche Bankiers aus Mailand, beauftragte 1656 den Architekten Gerolamo Quadrio mit dem Bau dieses Landhauses für ihre Familie. Die Arbeiten erstreckten sich über etwa zwei Jahrzehnte und entstanden während einer Phase großen Wohlstands in der Region.
Der zentrale Saal ist von acht Räumen umgeben, deren Wände Fresken des Künstlers Federico Bianchi zeigen, der zuvor auch Palazzo Durini in Mailand ausgestaltete. Diese Dekoration verleiht dem Ort einen besonderen Charakter und spiegelt den Wohlstand der Familie wider, die hier lebte.
Das Gebäude liegt auf dem Gelände des Parco di Monza und ist über Zugverbindungen erreichbar, die Mailand mit Bergamo, Como und Lecco verbinden. Der Park bietet Fußwege und Zugänge, die das Haus erschließen, sodass Besucher die Räume und den Innenhof auf eigenen Wegen erkunden können.
Im Innern findet man aufwendig gestaltete Holzdecken mit Kassettenmustern und Fußböden aus Terrakotta, die typische Handwerkstechniken des 17. Jahrhunderts zeigen. Diese traditionellen Materialien und ihre Verarbeitung geben einen Eindruck von der Kunstfertigkeit, die bei der Gestaltung des Hauses zum Einsatz kam.
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