Villa Mirabello, Villa in Monza, Italien
Villa Mirabello ist eine Residenz aus dem 17. Jahrhundert in Monza mit U-förmigem Grundriss und zentralem Innenhof, der sich zur umgebenden Landschaft öffnet. Der Eingang wird von einem Portikus mit rosa Granitäulen gekennzeichnet, hinter dem sich die Räume mit ihren kunstvollen Ausmalungen erstrecken.
Giuseppe Durini, dessen Familie 1613 Rechte am Lehen von Monza erworben und 1651 den Grafentitel erhalten hatte, ließ diese Villa zwischen 1656 und 1675 nach einem Entwurf von Gerolamo Quadrio auf einem Grundstück am Lambro in Vedano al Lambro errichten. Sie ist das älteste erhaltene Gebäude im Parco di Monza. Unter französischer Besatzung beschlagnahmt, wurde sie 1805 zusammen mit dem Mirabellino enteignet, als Napoleon den Park um die Villa Reale anlegen ließ; nach 1815 ließen die Habsburger sie im neoklassizistischen Stil restaurieren.
Der zentrale Saal ist von acht Räumen umgeben, deren Wände Fresken des Künstlers Federico Bianchi zeigen, der zuvor auch Palazzo Durini in Mailand ausgestaltete. Diese Dekoration verleiht dem Ort einen besonderen Charakter und spiegelt den Wohlstand der Familie wider, die hier lebte.
Das Gebäude liegt auf dem Gelände des Parco di Monza und ist über Zugverbindungen erreichbar, die Mailand mit Bergamo, Como und Lecco verbinden. Der Park bietet Fußwege und Zugänge, die das Haus erschließen, sodass Besucher die Räume und den Innenhof auf eigenen Wegen erkunden können.
Zwei kleine Türmchen stehen an den Enden des Mittelbaus, vielleicht Reste einer älteren militärischen Funktion. Kardinal Angelo Maria Durini ließ zudem die kleinere Villa Mirabellino auf dem gegenüberliegenden Hügel errichten und verband beide Wohnsitze mit einer Hainbuchenallee.
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