Lago del Frassino, See und archäologische Stätte in Peschiera del Garda, Italien.
Der Lago del Frassino ist ein kleiner See bei Peschiera del Garda im Veneto, eingebettet zwischen den Moränenhügeln südlich des Gardasees. Er liegt nah an der Mündung des Mincio und ist von Schilf, Bäumen und feuchten Wiesenflächen umgeben.
Unter der Wasseroberfläche des Sees liegen Überreste prähistorischer Pfahlbauten, die auf uralte Siedlungen am Wasser hinweisen. Diese Stätten gehören heute zu den UNESCO-Welterbestätten über prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen.
Zwischen Ende September und April ruhen Tausende Tauchenten — vor allem Tafel- und Moorenten — tagsüber auf dem See und fliegen nachts zum Gardasee, um sich von Zebramuscheln zu ernähren. Der See ist Italiens wichtigstes Überwinterungsgebiet der Moorente und beherbergt etwa ein Drittel des nationalen Bestands. Die Ufer sind Privatbesitz; Besuche bedürfen der Genehmigung der Umwelt- und Wildtierabteilung der Provinz Verona.
Der See liegt zwischen den Ortsteilen San Benedetto di Lugana und Broglie im Hinterland von Peschiera del Garda. Die Ufer sind Privateigentum: Besuche sind nur mit Genehmigung des Settore faunistico ambientale der Provinz Verona möglich. Von Ende September bis April rasten tagsüber Tausende Tauchenten auf dem Wasser.
Im See lebt der Lataste-Frosch, eine seltene Amphibienart, die in Europa nur an wenigen Orten vorkommt. Sein Vorkommen hier gilt als Zeichen dafür, wie gut das Ökosystem des Sees erhalten geblieben ist.
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