Peschiera del Garda, Befestigte Kommune in der Provinz Verona, Italien
Peschiera del Garda ist eine Gemeinde in der Provinz Verona am südlichen Ufer des Gardasees, wo der Fluss Mincio aus dem See fließt. Die Innenstadt liegt auf einer kleinen Insel, die von Wassergräben und den alten Festungsmauern umgeben ist.
Die Ortschaft entwickelte sich auf einer strategischen Position und wurde im 16. Jahrhundert von den Venezianern zu einer Festung ausgebaut. Im 19. Jahrhundert gehörte sie zum österreichischen Verteidigungssystem und wurde Teil der vier Festungen, die Norditalien kontrollierten.
Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Fischteich ab und weist auf die frühere Bedeutung der Fischerei am Seeufer hin. Heute nutzen Besucher die Uferpromenade und die alten Torbögen für Spaziergänge zwischen den Geschäften und Cafés.
Der Bahnhof verbindet den Ort mit größeren Städten und liegt nah am historischen Zentrum. Fähren legen vom Hafen ab und fahren zu anderen Orten rund um den Gardasee.
Ein kleines Naturschutzgebiet mit einem Binnensee liegt wenige Kilometer außerhalb der Ortschaft. Im Winter kommen zahlreiche Reiherenten hierher, um in der geschützten Umgebung zu überwintern.
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