Lorenteggio, Wohnviertel im westlichen Mailand, Italien
Lorenteggio ist ein Wohnviertel in Westmilano, das sich entlang einer gleichnamigen Straße vom Stadtrand bis zur Grenze zu Corsico erstreckt. Das Gebiet besteht aus Wohngebäuden, Geschäften und Serviceeinrichtungen, die den Alltag der Einwohner prägen.
Das Gebiet war ursprünglich ein ländliches Gemeinwesen namens Lorenteggio e Uniti, das im 19. Jahrhundert nur wenige Hundert Einwohner hatte. Seine Grenzen änderten sich grundlegend, als ein großer Teil 1841 zu Corsico kam.
Die Kirche San Protasio stammt aus dem 11. Jahrhundert und prägt das Viertel als Ort der Begegnung. Sie zeigt die religiösen Wurzeln des Ortes und dient den Bewohnern bis heute als Treffpunkt.
Das Viertel wird durch Metrostationen und Straßenbahnlinien auf der Via Giambellino gut erreicht, zusammen mit mehreren Buslinien. Der Zugang zum Zentrum Mailands ist von hier aus einfach und regelmäßig möglich.
Ein ehemaliges Mauthaus, das einst die Grenze zwischen Mailand und Corsico markierte, wurde in ein Restaurant umgewandelt. Dieser Ort bewahrt ein seltenes Zeugnis der alten Grenzen, die die Stadt einst prägte.
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