San Giovanni Battista alla Creta Church, Pfarrkirche in Mailand, Italien
Die Kirche San Giovanni Battista alla Creta ist ein Pfarrkirchen in Mailand mit moderner Architektur, gekennzeichnet durch klare Linien und geometrische Formen. Das Bauwerk zeigt die Formensprache der Nachkriegszeit mit sachlichen Fassaden und strukturiertem Innenraum.
Mitte der 1950er-Jahre veranlasste das Bevölkerungswachstum Mailands Kardinal Giovanni Battista Montini, wohlhabende Mailänder um Spenden für neue Kirchen zu bitten. Luisa Farina, Witwe des Industriellen Giovanni Cabassi, finanzierte eine Kirche auf Familiengrund in Cascina Creta. Pater Enrico Zucca schlug Giovanni Muzio vor, der den Entwurf 1956–1957 ausarbeitete. Die Kirche wurde am 19. Oktober 1958 geweiht; die Pfarrei, den lombardischen Franziskanern anvertraut, war wenige Tage zuvor errichtet worden.
Die Pfarrei wurde der lombardischen Provinz der Franziskaner-Minderbrüder anvertraut, die sie bis heute betreut. Ihren Namen trägt die Kirche nach Johannes dem Täufer und nach der cascina Creta, dem Hof, auf dessen Land die Familie Cabassi sie errichten ließ. Die Grabkapelle der Familie Cabassi öffnet sich zum Eingangsatrium.
Das Gebäude ist an den meisten Tagen zugänglich und bietet regelmäßige Gottesdienste an. Besucher sollten beachten, dass die Kirche aktiv genutzt wird und Besuchszeiten außerhalb von Gottesdiensten möglich sind.
Die Kirche steht auf einem quadratischen Grundstück von 65 Metern Seitenlänge, mit dem Eingang im Osten und der Apsis im Westen. Die Außenwände sind mit Sichtziegeln verkleidet, die teilweise schräg verlegt geometrische Muster bilden. Der niedrige, horizontale Atrium erinnert an Formen der lombardischen Romanik, während der Kirchenkörper an Höhe und Breite zum Platz hin zunimmt und mit einem auskragenden Balken über ihn hinausragt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.328 Mitwirkenden weltweit.