Lorica, Siedlung in Italien
Lorica ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Cosenza auf der Hochebene Sila in Kalabrien. Das Dorf liegt auf etwa 1300 Metern Höhe am Ufer des Stausees Arvo und erstreckt sich über Gebiete zweier Gemeinden.
Das Gebiet war bis zum frühen 20. Jahrhundert unbewohnt und diente hauptsächlich als Weideland. Das Dorf entstand erst nach der Errichtung des Staudamms zwischen 1927 und 1931, der den See Arvo schuf und die touristische Entwicklung auslöste.
Der Name Lorica stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Rüstung, was auf die Schutzfunktion des Ortes hinweist. Das Dorf wird heute von einfachen Gewohnheiten geprägt, bei denen Menschen in kleinen Cafes Zeit verbringen und die Natur geniessen.
Der Ort ist leicht zu Fuss erreichbar und bietet ruhige Bergwege zum Erkunden. In den Wintermonaten bieten die nahe gelegenen Pisten verschiedene Schwierigkeitsgrade, während der Sommer Wandern, Angeln und Bootsfahrten auf dem See bevorzugt.
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Homo erectus vor Tausenden von Jahren dieses Bergland durchwanderte. Diese alte Besiedlung macht Lorica zu einem bedeutenden Ort für die Erforschung der frühen Menschheitsgeschichte in Italien.
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