Monastero delle Murate, Benediktinerkloster in der Via Ghibellina in Florenz, Italien
Das Monastero delle Murate ist ein ehemaliges Klosterkomplex im historischen Zentrum von Florenz, bestehend aus mehreren Steingebäuden rund um Innenhöfe. Die Anlage verfügt über gewölbte Gänge, schmale Durchgänge und Steintreppenhäuser, die die verschiedenen Ebenen verbinden.
Der Ursprung der Gemeinschaft geht auf das Jahr 1370 zurück, als zwölf Frauen ein religiöses Leben in einem kleinen Unterstand begannen. Im Jahr 1424 zogen sie in eine größere Anlage um, und im 19. Jahrhundert wurde das Kloster aufgelöst und zu einem Gefängnis umgewandelt.
Der Name des Klosters, "Le Murate", erinnert an eine ungewöhnliche Praxis: Die Schwestern lebten einst in Zellen, die in die Pfeiler einer Brücke eingemauert waren. Dieser Ursprung ist dem Ort bis heute eingeschrieben, auch wenn die Gebäude selbst längst anderen Zwecken dienen.
Das Gebäude ist heute in Apartments, Restaurants und Veranstaltungsräume umgewandelt, sodass man es tagsüber betreten kann, ohne ein Ticket zu benötigen. Einige Bereiche sind privat und daher nicht zugänglich, aber die Innenhöfe sind in der Regel öffentlich einsehbar.
Bevor die Schwestern 1424 in ihr heutiges Gebäude einzogen, lebten sie buchstäblich in Zellen, die in die Pfeiler der Ponte alle Grazie eingebaut waren. Diese Art des Lebens mitten auf einer Brücke über den Arno ist das, was ihnen den Namen einbrachte, der bis heute erhalten geblieben ist.
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