Roman walls of Milan, Antike Verteidigungsanlage in Mailand, Italien
Die Römermauern von Mailand sind Überreste einer antiken Befestigungsanlage, die einst die Stadt umgab. An mehreren Orten in der südlichen Stadt können Besucher noch Teile dieser Konstruktion sehen, die aus Stein und Ziegeln bestand.
Die Mauern entstanden in mehreren Phasen, wobei die ältesten Teile aus der republikanischen Zeit stammen und später während der Herrschaft des Kaisers erweitert wurden. Im 4. Jahrhundert wurde Mailand zur Hauptstadt des Weströmischen Reiches, was die große Bedeutung dieser Befestigung für das Reich zeigt.
Die Mauern zeigen, wie die Römer die Stadt als Zentrum ihrer Macht organisierten und schützten. Noch heute können Besucher an mehreren Stellen sehen, wie diese Befestigung das Aussehen und die Struktur Mailands geprägt hat.
Die besten Orte, um die Mauern zu sehen, sind der südliche Teil Mailands, besonders entlang der Straße Viale Caldara und in der Nähe alter Stadttore. Wer alle Reste sehen möchte, sollte Zeit für einen Spaziergang durch mehrere Stadtteile einplanen.
Ein besonderes Merkmal dieser Festung war die enge Anordnung der Wachtürme, die es ermöglichte, dass Wachen zwischen benachbarten Türmen durch Rufe kommunizieren konnten. Dieses System schuf ein wirksames Überwachungsnetz, das die Stadt vor Angriffen schützte.
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