Monte Scuderi, Berggipfel in Peloritani-Gebirge, Sizilien, Italien.
Monte Scuderi ist ein Berggipfel in der Peloritani-Kette im Nordosten Siziliens mit einem flachen felsigen Gipfel. Die Spitze bietet Ausblicke auf das Tyrrhenische und das Ionische Meer auf beiden Seiten.
Auf dem flachen Gipfel zeugen Steinhaufen, Terrakottaziegel und Tonscherben sowie mehrere Neviere, Gruben, in denen Schnee zu verkauftem Eis gepresst wurde, von alter Nutzung. Der Gipfel wird zudem von illegalen Schatzsuchern nach Münzen und Wertsachen umgegraben. Eine von Pater Serafino aus Alì überlieferte Legende erzählt von einer Höhle unter dem Gipfel mit dem Schatz von Räubern, den 1612 Männer des osmanischen Sultans Ahmed I. suchten; die meisten starben beim Einsturz der Höhle.
Ein Kapuzinermönch aus Alì, Pater Serafino, schrieb, der Berg habe ursprünglich Monte Sparviero geheißen, weil die seitlichen Vorsprünge des Gipfels an die Flügel eines Sperbers erinnerten. Die lokale Überlieferung besagt zudem, eine Höhle unter dem Gipfel berge den Schatz von Räubern, nach dem 1612 Männer des osmanischen Sultans Ahmed I. suchten; die meisten starben beim Einsturz der Höhle.
Mehrere Wanderwege führen von verschiedenen Startpunkten wie Itala und Alì zum Gipfel, wobei die Routen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben. Es ist sinnvoll, sich vorher über die gewählte Route zu informieren, da die Wege in ihrer Anforderung stark variieren können.
Eine geologische Spalte im Gestein des Berges wird von Anwohnern mit einem religiösen Ereignis verbunden, das in der lokalen Überlieferung bewahrt wurde. Diese Verbindung zeigt, wie natürliche Merkmale Teil der Geschichten werden, die die Menschen über ihren Berg erzählen.
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