Saint Remigius oratory, Romanisches Oratorium in Pallanza, Italien
Das Oratorium Sint Remigius ist eine Kapelle mit romanischer Architektur in Pallanza und besteht aus massiven Steinmauern, gerundeten Bögen und kräftigen Säulen aus dem Mittelalter. Diese robusten Strukturen prägen bis heute das Gesamtbild des Bauwerks.
Die Kirche San Remigio wird erstmals in einer Papstbulle von 1132 an Litifredo erwähnt, ihre Mauern stammen jedoch aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Bis 1341 war sie Pfarrkirche, danach verfiel sie, bis im 16. Jahrhundert der Eremit Gerolamo Appiani sie wiederherstellte und eine Sakristei sowie einen quadratischen Portikus anfügte, an den eine Tafel von 1591 erinnert. 1908 zum Nationaldenkmal erklärt, wurde sie 1928-1929 und erneut 1975 restauriert.
Der Name verweist auf Remigius von Reims, dargestellt in einem Fresko an der rechten Presbyteriumswand von 1533. Im 16. Jahrhundert lebte hier der Eremit Gerolamo Appiani, der eine Gedenktafel von 1591 mit dem Hinweis auf seine Restaurierungen hinterließ. Die Pfarrfunktion endete 1341, seither ist das Bauwerk keine Pfarrkirche mehr.
Das Oratorium befindet sich am Ufer des Lago Maggiore und kann das ganze Jahr über besichtigt werden, wobei die Anfahrt über die lokale Straßenanbindung erfolgt. Besucher sollten beachten, dass Öffnungszeiten und Führungen von der Gemeinde vor Ort geregelt werden.
Der quadratische Glockenturm an der Nordseite misst nur 2,22 auf 1,65 Meter und ist älter als die Kirche: Seine schlichte Bauweise aus Kieseln und Bruchstein, bekrönt von vier Doppelfenstern, zeigt, dass er früher errichtet wurde.
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