Palazzo Carrega-Cataldi, Renaissance-Palastmuseum in der Via Garibaldi, Genua, Italien
Der Palazzo Carrega-Cataldi ist ein Renaissancepalast in der Via Garibaldi in Genua mit einer harmonischen Fassade aus bearbeiteten Steinblöcken und ionischen Säulen. Das Gebäude erstreckt sich über zwei Hauptgeschosse und zwei Mezzanin-Ebenen und dient heute als Hauptsitz der Handelskammer von Genua.
Der Architekt Giovanni Battista Castello entwarf diesen Palast zwischen 1558 und 1561 für Tobia Pallavicino, einen wohlhabenden Kaufmann aus einer der ältesten Adelsfamilien Genuas. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als reiche Genoese Handelsfamilien prächtige Wohnstätten schufen, um ihre Macht und ihren Wohlstand zu zeigen.
Der Goldene Saal zeigt ein großes Freskenzyklus mit Szenen aus der Aeneis, umgeben von Spiegeln und aufwendigen Vergoldungen. Diese Dekoration spiegelt die Vorliebe der Genoese Kaufleute für antike Literatur und Kunsthandwerk wider.
Das Gebäude ist über die Via Garibaldi erreichbar, eine der wichtigsten Straßen Genuas, wo mehrere Museen und Paläste dicht beieinander liegen. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Verwaltungssitz handelt, daher können die Besichtigungsmöglichkeiten begrenzt sein.
Eine kleine Kapelle im Gebäude zeigt eine raffinierte optische Täuschung durch geschickte architektonische Gestaltung, die Besucher überrascht. Das Gebäude beherbergte auch eine Marienstatue des französischen Künstlers Pierre Puget, die später woanders aufgestellt wurde.
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