Palazzo de Larderel, Neoklassizistischer Palast in Livorno, Italien.
Palazzo de Larderel ist ein neoklassisches Gebaude in Livorno mit vier Geschossen und einer symmetrischen Fassade, die mit Skulpturen und einem zentralen Balkon verziert ist. Die Struktur erstreckt sich uber beachtliche Lange und bewahrt klassische Proportionen in jedem Detail.
Francois Jacques de Larderel, ein franzosischer Unternehmer, der die Boraxproduktion in Montecerboli grundete, liess das Gebaude zwischen 1832 und 1854 errichten. Das Projekt entstand aus seinem wirtschaftlichen Erfolg und sollte seinen Status in der Region unterstreichen.
Innen sind Gipsstatuen prominenter Toskaner wie Galileo Galilei, Paolo Mascagni und Francesco Redi untergebracht, die bedeutende Köpfe der Region zeigen. Diese Sammlung spiegelt den Stolz der Stadt auf ihre intellektuelle Geschichte wider.
Das Gebau de dient heute als Sitz des Zivilgerichts von Livorno und ist daher Teil der administrativen Strukturen der Stadt. Besucher sollten beachten, dass der Zugang als Gericht Einschrankungen unterliegen kann.
Der grosse Ballsaal besticht durch ionische Saulen und klassische Basreliefs an den Wanden. Ein mechanisches System ermoglichte es Tanzpaaren, mit Musikern zu kommunizieren, die sich in einem darunter liegenden Raum befanden.
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