San Francesco di Paola, Basilica minor und Wallfahrtskirche in San Teodoro, Genua, Italien
San Francesco da Paola ist eine Kirche in Genua, die auf einem Hügel mit Blick auf den Hafen der Stadt liegt. Das Bauwerk verfügt über drei Schiffe, einen großen Kreuzgang mit Fresken und mehrere Kapellen, die den Raum in verschiedene Bereiche unterteilen.
Die Kirche entstand Ende des 15. Jahrhunderts auf einem Grundstück, das der Adlige Ludovico Centurione 1487 erwarb, um dort ein Kloster der Paulaner, des von Franz von Paola gegründeten Ordens, zu errichten; der Überlieferung nach bestimmte der Heilige selbst 1483 auf der Durchreise durch Genua den Hügel. Im 17. Jahrhundert wurde sie auf Initiative von Veronica Spinola, Fürstin von Molfetta, in ihrer heutigen Form vollständig umgebaut. Im 19. Jahrhundert enteignete die savoyische Regierung das Kloster, das später an den Orden zurückging; Pius XI. erhob das Heiligtum 1930 zur Basilica minor, und nach schweren Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg waren die Restaurierungen erst 1970 abgeschlossen.
Die Kirche wird auch „Heiligtum der Seeleute“ genannt, weil sie dem heiligen Franz von Paola, dem Schutzpatron der Seefahrer, gewidmet ist. Im gläsernen Atrium sehen Besucher zahlreiche Votivgaben, die Seeleute über die Jahrhunderte dargebracht haben, eine Statue des Heiligen und einen großen Anker, den die Associazione nazionale marinai d'Italia 2002 stiftete. Jeden Abend in der Dämmerung läutet die 1930 auf dem Glockenturm angebrachte „Meeresglocke“ langsam zum Gedenken an die auf See gebliebenen Seeleute.
Das Heiligtum liegt auf 132 m Höhe auf einem Hügel in San Teodoro und ist mit dem Auto über die Via Bologna erreichbar. Der traditionelle Zugang ist die breite, mit Ziegeln gepflasterte Salita San Francesco da Paola aus dem 19. Jahrhundert, die von den Kreuzwegstationen gesäumt wird; sie ersetzte eine steilere, engere Gasse, die teilweise der heutigen Salita del Passero entspricht.
Im Atrium hängt ein großer Anker, den die Associazione Nazionale Marinai d'Italia 2002 stiftete, neben Votivgaben, die Seeleute über die Jahrhunderte hinterließen. Auf dem Glockenturm wurde am 25. Mai 1930 eine „Meeresglocke“ angebracht; sie läutet jeden Abend in der Dämmerung langsam zum Gedenken an die auf See gebliebenen Seeleute.
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