Zecca di Mediolanum, Römische Münzprägestätte und archäologische Stätte in Mailand, Italien.
Die Zecca di Mediolanum war eine römische Münzstätte in Mailand, von der heute noch Mauerreste aus Stein erhalten sind. Diese Überreste wurden bei Ausgrabungen unter dem früheren Bankgebäude gefunden und zeigen, wo einst Münzen für das ganze Reich hergestellt wurden.
Kaiser Gallienus gründete diese Münzstätte im Jahr 260 nach Christus, um Münzen für das römische Reich herzustellen. Der Betrieb lief über 200 Jahre, bis Kaiser Majorian die Produktion im Jahr 461 beendete.
Die Münzstätte prägte Münzen mit Porträts und Symbolen des Kaisers, die die künstlerischen Werte und den Reichtum des römischen Nordens zeigten. Die Münzen selbst waren Kunstwerke, die zeigten, wer regierte und wie mächtig Rom war.
Die Überreste befinden sich unter der Erde im Zentrum von Mailand, in der Nähe der antiken römischen Agora. Besucher können die Stätte nur durch archäologische Führungen oder bei speziellen Veranstaltungen besichtigen, da das Gelände nicht frei zugänglich ist.
Münzen aus dieser Werkstatt tragen oft die Buchstaben MD, eine Abkürzung für Mediolanum, die Archäologen hilft, Münzen diesem speziellen Ort zuzuordnen. Diese Details sind wie Stempel aus der Vergangenheit, die zeigen, wo und wann etwas hergestellt wurde.
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