Monte Isola, Seeinsel in der Provinz Brescia, Italien
Monte Isola ist eine Insel im Lago d'Iseo, die sich über rund 4,5 Quadratkilometer erstreckt und etwa 600 Meter über die Wasseroberfläche ansteigt. Sie ist die größte Seeinsel in Italien und Mitteleuropa und wird von elf kleinen Dörfern geprägt, die in einer fast kreisförmigen Anordnung um die Insel verteilt sind.
Die Insel wurde erstmals im Jahr 905 n. Chr. urkundlich erwähnt und trug damals den Namen Insulae curtis. Im 11. Jahrhundert errichtete die Familie Oldofredi Befestigungen, die die strategische Bedeutung des Ortes widerspiegelten.
Die elf Dörfer auf der Insel bewahren handwerkliche Traditionen und das Wissen um den Bootsbau, das hier über Generationen weitergegeben wird. Besucher sehen noch heute, wie dieses Handwerk den Alltag prägt und die Identität der Gemeinde formt.
Die Insel ist mit regelmäßigen Fährdiensten von Sulzano und Sale Marasino erreichbar, wobei nur Fahrräder und Mopeds auf der Insel als Verkehrsmittel erlaubt sind. Besucher sollten darauf vorbereitet sein, dass das Fortbewegungsangebot begrenzt ist und viele Gegenden nur zu Fuß erreichbar sind.
Das Heiligtum der Madonna della Ceriola krönt den höchsten Punkt der Insel und wurde auf den Überresten eines antiken heidnischen Ortes errichtet. Von diesem Ort aus bietet sich ein umfassender Blick über den gesamten See und die umliegende Landschaft.
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