Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia, Archäologisches Museum im Borghese-Viertel, Italien
Das Nationale Etruskische Museum befindet sich in der Villa Giulia und zeigt Objekte aus vorromischen Siedlungen in Mittelitalien. Die Sammlung umfasst Keramiken, Schmuck, Bronzegegenstände und Skulpturen, die das tägliche Leben und die Kunstfertigkeit der antiken Etrusker dokumentieren.
Das Museum wurde 1889 gegründet, um archäologische Funde aus Ausgrabungen in Latium und Umbrien zu bewahren. Es entstand in einer Zeit großen Forschungsinteresses an der etruskischen Zivilisation und ihrer Rolle vor der römischen Herrschaft.
Die Sammlung zeigt Sarkophage und religiöse Gegenstände, die offenbaren, wie die Etrusker ihre Verstorbenen verehrten und ihre Götter darstellten. Man sieht überall feine Details in Ton und Bronze, die zeigen, wie wichtig Handwerk und Schönheit in dieser alten Kultur waren.
Der Besuch ist am besten an Wochentagen geplant, da es dann weniger voll ist und man die Stücke besser betrachten kann. Die Räume sind gut gekennzeichnet und einfach zu durchgehen, auch wenn man wenig über die Etrusker weiß.
Eine der wichtigsten Ausstellungen zeigt Gegenstände aus dem Tempel von Veii, darunter Figuren, die über 2.600 Jahre alt sind. Diese Terrakotta-Teile sind so detailliert erhalten, dass man die einzelnen Gesichtszüge und Kleidungsfalten noch heute deutlich sieht.
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