Villa Poniatowski, Archäologisches Museum und historische Villa im Flaminio-Viertel, Rom, Italien
Villa Poniatowski ist ein Museo für Archäologie und eine historische Villa im Stadtteil Flaminio in Rom, die über mehrere abgestufte Terrassen mit Brunnen, Becken und antiken Skulpturen in einem italienischen Garten verteilt ist. Die Gebäude zeigen neoklassizistische Architektur und beherbergen Sammlungen etruskischer und alter Kunstgegenstände aus der Region Latium.
Der polnische Prinz Stanislao Poniatowski erwarb die Immobilie 1781 vom Marquis Sinibaldi und beauftragte den Architekten Giuseppe Valadier mit umfassenden Renovierungen. Die Sammlungen wurden später Teil des Nationalen Etruskischen Museums, was der Villa eine bedeutende Rolle in der archäologischen Forschung Roms gab.
Die Säle des Hauptgeschosses bewahren neoklassizistische Wandmalereien auf, darunter Darstellungen ägyptischer Landschaften und mythologischer Szenen. Besucher können hier die künstlerischen Stilrichtungen des 18. Jahrhunderts unmittelbar erfahren.
Die Villa ist an bestimmten Tagen in den wärmeren Monaten für Besucher geöffnet und erfordert Vorabanmeldung für den Zutritt. Es ist ratsam, bequeme Schuhe mitzubringen, da die abgestuften Terrassen und Gartenwege viel Bewegung erfordern.
Die Sammlung umfasst Objekte aus dem antiken Etrurien und Umbrien, die zeigen, wie die frühen Kulturen der italienischen Halbinsel gelebt haben. Diese Artefakte sind oft übersehen, bieten aber tiefe Einblicke in Zivilisationen, die älter sind als das römische Reich.
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