Villa Giulia, Renaissancevilla in Flaminio, Rom, Italien
Villa Giulia ist ein Manierismus-Gebäude im römischen Stadtteil Flaminio, das eine Folge von drei verbundenen Höfen umfasst. Die Anlage zeigt eine halbkreisförmige Loggia und aufwendige Marmortreppen, die zu einem zweistöckigen Nymphäum hinabführen.
Papst Julius III. beauftragte 1551 den Bau dieser Residenz und wählte Giacomo Barozzi da Vignola und Bartolomeo Ammannati als Architekten. Die Arbeiten wurden nach dem Tod des Papstes im Jahr 1555 abgebrochen, sodass einige geplante Teile unvollendet blieben.
Das Gebäude trägt seinen Namen nach Papst Julius III., der sich hier einen Rückzugsort außerhalb der Stadtmauern schaffen wollte. Heute beherbergt es das Museo Nazionale Etrusco, wo Besucher durch Säle mit Sarkophagen, Wandmalereien und Objekten aus dem Alltagsleben der Etrusker gehen können.
Der nächste Straßenbahnhalt heißt Flaminio-Belle Arti und liegt etwa 500 Meter (ungefähr 1650 Fuß) vom Eingang entfernt. Besucher sollten Zeit für beide Stockwerke des Museums einplanen, da die Räume sich über mehrere Flügel verteilen.
Ein ausgeklügeltes Wassersystem verbindet die Anlage mit dem antiken Aquädukt Acqua Vergine, der auch den Trevi-Brunnen speist. Die ursprünglichen Wasserspiele im Nymphäum funktionierten ohne Pumpen und nutzten nur das natürliche Gefälle der Leitung.
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