Basilika San Vittore, Kleinbasilika in Varese, Italien.
Die Basilica di San Vittore ist eine Pfarrkirche und Nebenbasilika im Zentrum von Varese in der Lombardei, mit einer weißen Marmorverkleidung an der Fassade. Das Innere verbindet Manierismus und Barock, mit reich verzierten Altären, Fresken an den Wänden und Decken sowie einem achteckigen Laternenturm, der das Dach krönt.
Die Kirche wurde über drei Bauphasen zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert errichtet, wobei der Chor zuerst fertiggestellt wurde. Der Architekt Pellegrino Tibaldi prägte das Erscheinungsbild des Gebäudes maßgeblich, und die heutige Marmorverkleidung der Fassade wurde erst im 19. Jahrhundert hinzugefügt.
Die Kirche beherbergt Fresken und Dekorationen, die von Künstlern aus der lombardischen Region über mehrere Generationen geschaffen wurden. Der Hauptaltar zeigt Schnitzereien und Vergoldungen im Stil des lombardischen Rokoko.
Die Basilika befindet sich im Stadtzentrum von Varese und ist von den meisten Teilen der Altstadt aus gut zu Fuß erreichbar. Es empfiehlt sich, außerhalb der Gottesdienstzeiten zu kommen, wenn man das Innere in Ruhe besichtigen möchte.
In der Südwand der Kirche steckt noch immer eine Gewehrkugel, die 1859 während der Kämpfe zwischen österreichischen und piemontesischen Truppen in Varese abgefeuert wurde. Das kleine Loch ist kaum zu erkennen, aber Ortskundige wissen, wo man danach suchen muss.
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