Pale di San Lucano, Gebirgsuntergruppe in der Provinz Belluno, Italien.
Die Pale di San Lucano ist ein Bergmassiv in der Provinz Belluno mit steilen Felswänden, die ins San Lucano-Tal abfallen und ihre höchste Erhebung bei Monte San Lucano erreichen. Das Gebirge wird durch eine zerklüftete Struktur charakterisiert, bei der mehrere Gipfel aus dem Felsgrund aufragen.
Die Erkundung dieser Berggruppe intensivierte sich in den 1930er Jahren, als Bergsteiger wie Attilio Tissi und Giovanni Andrich erste Aufstiege abschließend machten. Diese Phase markierte den Beginn des modernen Alpinismus in diesem Dolomiten-Gebiet.
Die nördlichen Hänge beherbergen traditionelle Schafhirtenhütten namens Casere, die Jahrhunderte der Weidewirtschaft und der Gemsjagd in diesen Bergen widerspiegeln.
Der Zugang zu diesem Gebirgsmassiv erfolgt über Bivacco Bedin, eine Schutzhütte auf Prima Pala, die als Basis für Bergsteigertouren dient. Besucher sollten Erfahrung im Bergsteigen und entsprechende Ausrüstung mitbringen.
Die Diedro Casarotto-Radin Route auf dem Spiz di Lagunaz ist ein anspruchsvoller Kletterweg, der typisch für die technisch schwierigsten Routen in diesem Teil der Dolomiten ist. Diese Route zieht erfahrene Alpinisten an, die sich für fortgeschrittene Kletterrouten interessieren.
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