Metaponto, Archäologische Stätte und Badeort in Bernalda, Italien.
Metaponto ist eine archäologische Stätte und ein Badeort in Bernalda, Süditalien, wo griechische Tempelruinen neben modernen Strandeinrichtungen liegen. Die Ausgrabungen erstrecken sich über mehrere Kilometer zwischen dem Ortskern und der Küste und umfassen Säulenreste, Fundamentmauern und Reste einer antiken Stadtanlage.
Siedler aus der griechischen Region Achaia gründeten die Kolonie im siebten Jahrhundert vor Christus zwischen zwei Flüssen, die fruchtbares Ackerland bewässerten. Nach mehreren Jahrhunderten römischer Herrschaft verfiel die Stadt allmählich und wurde im Mittelalter aufgegeben, bis Ausgrabungen im neunzehnten Jahrhundert die antiken Reste wiederentdeckten.
Die antiken Strukturen im archäologischen Park stehen frei in der Landschaft und lassen sich zu Fuß erkunden, während in der Hochsaison Führungen durch die griechischen Ruinen organisiert werden. Der Name der Siedlung verweist auf das lateinische "meta", das Grenze bedeutet, und erinnert an die strategische Lage zwischen zwei Flüssen.
Die Tempelruinen liegen in offenem Gelände und sind zu Fuß erreichbar, während das Strandgebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Ortskern aus zu erreichen ist. Besucher sollten in den Sommermonaten Sonnenschutz mitbringen, da es kaum Schatten gibt, und festes Schuhwerk für unebene antike Wege tragen.
Das antike Theater liegt etwas abseits der Hauptausgrabungen und bewahrt Sitzreihen aus lokalem Kalkstein, die noch immer nach Süden ausgerichtet sind. Besucher bemerken oft kleine Zierpflanzen, die zwischen den alten Steinen wachsen und dem Ort einen ruhigen, verwilderten Charakter verleihen.
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