Oratorio di Santa Pelagia, Religiöses Oratorium in Mailand, Italien.
Das Oratorio di Santa Pelagia ist ein Bethaus an der Corso Garibaldi in Mailand, das der Architekt Francesco Maria Richini entwarf. Das Gebäude umfasst einen Hauptraum für Gebete und ist mit einer kleineren Kapelle verbunden, die dem Heiligen Joseph gewidmet ist.
Das Bethaus wurde 1644 vom Kardinal Cesare Monti gegründet und war ursprünglich mit einem Hospiz für Mädchen aus bedürftigen Verhältnissen verbunden. Die Anlage war Teil eines größeren religiösen und sozialen Komplexes, der an das Mailänder Krankenhaus angebunden war.
Die Kapelle trägt den Namen der heiligen Pelagia aufgrund der Förderung durch Kardinal Alfonso Litta, dessen Verbindung zur Stätte ihre religiöse Bedeutung in der Mailänder Gemeinschaft prägte. Besucher können heute noch die Verehrung dieser Heiligen in der Ausstattung und Anordnung des Ortes erkennen.
Das Bethaus ist zu regulären Zeiten für private Gebete und Gottesdienste geöffnet und kann auch als ruhiger Ort für die Meditation besucht werden. Es ist leicht über die Corso Garibaldi erreichbar, eine Hauptstraße im Zentrum Mailands.
Das Bethaus war durch einen inneren Gang direkt mit der benachbarten Josephs-Kapelle verbunden und bildete so einen zusammenhängenden religiösen Komplex. Diese Verbindung ermöglichte den Zugang zu beiden Räumen ohne ins Freie gehen zu müssen.
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