Palazzo Costaguti, Renaissancepalast im Jüdischen Viertel, Rom, Italien
Palazzo Costaguti ist ein Renaissancepalast im jüdischen Viertel Roms mit einem großzügigen Hauptgeschoss, das über eine Marmortreppe mit Trägern aus Carrara und Peperino erreichbar ist. Statuen von Vorfahren säumen die Treppe und vermischen sich mit den reich verzierten Räumen.
Der Palazzo wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts für Monsignore Constanzo Patrizi erbaut und gelangte später in den Besitz der Gebrüder Costaguti. Diese Familie diente als Schatzmeister unter Papst Paul V und prägte die Identität des Gebäudes.
Die Innenräume zeigen Wandmalereien und Deckengemälde von Künstlern wie Cavalier d'Arpino und den Gebrüdern Zuccari, die das Aussehen der Räume prägen. Diese Werke sind über die Jahrhunderte hinweg Teil des täglichen Bildes des Palazzo geworden.
Der Palazzo befindet sich im jüdischen Viertel und kann besichtigt werden, wobei sich Besucher auf mehrere Ebenen mit Treppen vorbereiten sollten. Der Ort erfordert moderate körperliche Fitness zum Erkundung der historischen Innenräume.
Während des Zweiten Weltkriegs bot Marquis Achille Belloso Afan de Rivera zahlreichen jüdischen Menschen Zuflucht im Palazzo und blockierte Nazi-Truppen. Seine Handlung rettete viele Leben und machte das Gebäude zu einem stillen Zeugnis von Mut während dunkler Zeiten.
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