Santa Chiara, Katholische Barockkirche in Turin, Italien
Santa Chiara ist eine Barockkirche in Turin mit einer zentralen Kuppel, die von acht Säulen getragen wird und einen doppelschaligen Aufbau bildet. Das Innere besticht durch gewölbte Ziegeldecken, die weniger Gewicht auf die Wände ausüben und viel natürliches Licht eindringen lassen.
Die Kirche wurde zwischen 1742 und 1745 vom Architekten Bernardo Antonio Vittone wieder aufgebaut und ersetzte ein gotisches Kloster aus dem 13. Jahrhundert. Diese Umwandlung markiert den Übergang von mittelalterlicher zu barocker Architektur an diesem Ort.
Die Kirche zeigt die religiöse Architektur des 18. Jahrhunderts mit ihrem Inneren, das für Prozessionen und Andachten gestaltet wurde. Die beiden Bereiche hinter den Säulen dienten als Chorbereiche für Mönche und Nonnen, was die Nutzung durch unterschiedliche Gemeinschaften widerspiegelt.
Der Zugang ist benutzerfreundlich mit breiten Türen am Eingang, die es Besuchern ermöglichen, die gesamte Struktur leicht zu überblicken. Das Innere ist gut beleuchtet durch die großen Fenster, die das Erkunden zu jeder Tageszeit angenehm machen.
Das Gebäude nutzt ein innovatives Belastungssystem, das die Säulen durch die hinter ihnen angeordneten Chorbereiche mit der Rückwand verbindet. Dieses raffinierte Konstruktionssystem war für die Bauzeit ungewöhnlich und zeigt die technische Geschicklichkeit des Architekten.
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