Sestiere di Porta Orientale, Mittelalterliches Viertel im Zentrum von Mailand, Italien.
Sestiere di Porta Orientale ist ein Stadtviertel in Mailand mit mittelalterlichen und später entstandenen Gebäuden, gepflasterten Straßen und historischen architektonischen Elementen verschiedenster Epochen. Das Areal zeigt eine gemischte Bauweise, die verschiedene Baustile und Perioden der Stadtentwicklung widerspiegelt.
Das Viertel verdankt seinen Namen dem Osttor der mittelalterlichen Stadt Mailand, das als wichtiger Zugang zum Zentrum diente, bis es 1818 abgerissen wurde. Mit dem Tor verschwand ein prägendes Monument, das Jahrhunderte lang das Gesicht dieses Viertels bestimmt hatte.
Das Viertel gliedert sich in fünf eigenständige Kontradas, von denen jede ihre eigenen Symbole wie den silbernen Sack der Contrada delle Farine und das silberne Lamm der Contrada dell'Agnello trägt. Diese Unterteilungen prägen das tägliche Leben und schaffen unterschiedliche lokale Identitäten innerhalb des größeren Distrikts.
Mehrere U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen verbinden das Viertel mit anderen Teilen Mailands, was die Erkundung zu Fuß von benachbarten Bereichen aus erleichtert. Am besten erkunden Sie das Viertel tagsüber, wenn die Straßen belebt sind und Sie eine gute Übersicht haben.
Das Wappentier des Viertels ist ein schwarzer Löwe auf weißem Grund, eine Darstellung, die der Historiker Galvano Fiamma dokumentierte und die in die Loggia degli Osii gemeißelt wurde. Dieses Wappenbild repräsentiert die visuelle Identität, die über Jahrhunderte die lokale Geschichte prägte.
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