Villa Necchi Campiglio, Wohnmuseum in Mailand, Italien
Villa Necchi Campiglio ist ein Wohnhaus aus den 1930er Jahren im rationalistischen Stil, das heute als Museum dient und in einem privaten Garten liegt. Das Anwesen verfügt über einen Swimmingpool, einen Tennisplatz und klare geometrische Linien an der Fassade, die für die damalige Architektur typisch waren.
Der Architekt Piero Portaluppi entwarf das Gebäude 1935 für eine wohlhabende Mailänder Industriellenfamilie. Das Anwesen blieb bis in die 2000er Jahre im Familienbesitz und wurde später in ein öffentlich zugängliches Museum umgewandelt.
Der Name erinnert an die Familie, die hier lebte und zu den führenden Industriellen Mailands zählte. Besucher sehen heute die Innenräume mit ihren ursprünglichen Möbeln und Kunstwerken aus dem 20. Jahrhundert, die den Geschmack der damaligen Zeit zeigen.
Das Museum öffnet von Mittwoch bis Sonntag und bietet Führungen in mehreren Sprachen an. Der Garten ist zusammen mit den Innenräumen zu besichtigen, deshalb sollte man für den gesamten Rundgang etwa zwei Stunden einplanen.
Technische Lösungen aus den 1930er Jahren, wie Belüftungssysteme und elektrische Geräte, funktionieren hier teilweise noch immer. Diese Details zeigen, wie fortschrittlich die Ausstattung damals für ein Privathaus war.
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