Palazzo Isimbardi, Verwaltungspalast in Mailand, Italien.
Der Palazzo Isimbardi ist ein historisches Stadtpalais an der Corso Monforte im Zentrum Mailands, das heute Sitz der Metropolitanstadt Mailand ist. Die dreigeschossige Fassade ist mit Stuckdekorationen versehen und rahmt einen großen Innenhof ein, der von einer Loggia umgeben wird.
Das Gebäude wurde im 15. Jahrhundert als Residenz eines Hofberaters errichtet und wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer, darunter die Familie Isimbardi, die ihm ihren Namen gab. Im 19. Jahrhundert ging es in den Besitz der öffentlichen Verwaltung über und wurde seitdem als Verwaltungssitz genutzt.
Im Inneren befinden sich Fresken und Gemälde verschiedener Epochen, darunter Werke von Giulio Campi und Giovanni Battista Tiepolo, die in repräsentativen Sälen zu sehen sind. Diese Räume dienten jahrhundertelang als Kulisse für gesellschaftliche Zusammenkünfte der Mailänder Oberschicht.
Da das Gebäude als Verwaltungssitz genutzt wird, ist der Zutritt in der Regel auf offizielle Besucher beschränkt, aber die Fassade und der Innenhof sind von der Straße aus gut einsehbar. Bei besonderen Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals kann der Einlass möglich sein.
Im Keller des Palazzo befindet sich ein Brunnen aus dem 15. Jahrhundert, der während späterer Umbauarbeiten entdeckt wurde und noch heute erhalten ist. Er gilt als eines der wenigen erhaltenen Elemente des ursprünglichen mittelalterlichen Gebäudes.
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