Opicina obelisk, Monument und Obelisk in Villa Opicina, Italien.
Der Obelisk von Opicina steht auf dem Karstplateau nördlich von Triest und ist ein aufrechter Steinblock mit rechteckiger Basis. Das Denkmal prägt die hügelige Landschaft dieser Grenzregion zwischen Italien und Slowenien.
Das Denkmal wurde 1839 unter österreichischer Herrschaft errichtet, um die Vollendung der Straße von Triest bis Wien zu markieren. Diese Straße verband den Hafen mit der Hauptstadt des Reiches und war ein wichtiger Handelsweg.
Das Denkmal steht an der Grenze zwischen Italien und Slowenien und spiegelt die mitteleuropäische Geschichte der Stadt wider. Es erinnert an eine Zeit, in der diese Gegend unter österreichischer Kontrolle stand und verschiedene Kulturen aufeinander trafen.
Der Obelisk erreicht man mit der Straßenbahn von Trieste nach Opicina, die direkt vom Stadtzentrum hinauf zum Plateau fährt. Von der Haltestelle Villa Opicina ist das Denkmal nur einen kurzen Spaziergang entfernt.
Unweit des Obelisken liegt die Ruine eines ehemaligen Luxushotels, in dem der britische Entdecker Richard Burton während seiner Arbeiten übernachtete. Diese verlassene Struktur zeigt heute noch Spuren vergangenen Glanzes inmitten der Karstlandschaft.
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